30-jähriges Firmenjubiläum bei der Fabmatics GmbH: Das Unternehmen gehört zu den führenden Anbietern von Automatisierungslösungen in der Halbleiterindustrie. Das Produktportfolio beinhaltet Lösungen für Handling, Transport, und Lagerung von Wafern und Fotomasken sowie Systeme zur Identifikation und Lokalisierung von Produkten in Echtzeit. Fabmatics liefert zudem Handling-Produkte für namhafte Anlagenbauer, die in Halbleiterfabriken eingesetzt werden. Mit neuen Produkten und neuen Ideen will Fabmatics auch in den kommenden Jahren ihre Kunden, wie die großen Dresdner Halbleiterfabriken, von sich überzeugen und weitere Kunden gewinnen. „In Europa haben wir bereits eine starke Marktposition, vor allem als Systemintegrator, der für die Produktionslinien umfassende Lösungen zur Automatisierung von Materialflüssen schafft“, sagt Geschäftsführer Dr. Andreas Purath. „Wir freuen uns, dass unser Angebot verstärkt auch aus den USA und Asien angefragt wird. Wir sind bei der größten Foundry in Asien aktiv und zertifiziert. In den USA gibt es viele 200-Millimeter-Fabriken, die unser Spezialgebiet sind und viel Potential für uns bereithalten. Es ist unser Ziel, auch in diesen Halbleiterregionen der Welt ein wichtiger Partner der Chiphersteller zu werden.“

Fabmatics-Geschäftsführer Dr. Roland Giesen und Dr. Andreas Purath vor der Dresdner Firmenzentrale

Die beiden Fabmatics-Geschäftsführer Dr. Roland Giesen und Dr. Andreas Purath blicken optimistisch in die Zukunft.

Boom der Halbleiterbranche verstärkt Nachfrage nach Automatisierung

„Die Halbleiterindustrie boomt und für uns bietet dies große Wachstumschancen“, ist Geschäftsführer Dr. Roland Giesen überzeugt. „Der fortschreitende Digitalisierungstrend in allen Lebensbereichen – jetzt auch noch befeuert durch die Corona-Pandemie mit Home-Office-Ausstattung und Co. – beschert den Chipherstellern enorme Nachfragen, die es zu bedienen gilt. Automatisierung ist dabei ein wesentlicher Baustein, um die Produktionsmaschinen 24h am Tag effektiv zu nutzen sowie hohe Qualität in der Ausbeute zu liefern.“

„Besonders in der 200-Millimeter-Welt besteht nach wie vor ein großer Bedarf, bestehende Fabriken mit Automatisierungslösungen nachzurüsten“, ergänzt Purath. „Die Kombination aus anhaltend hoher Nachfrage nach Chips und dem Kostendruck in der Branche macht eine solche Modernisierung attraktiv. Das gilt mittlerweile auch für den Backend-Bereich, wo die Chips vereinzelt in Gehäuse verpackt und getestet werden. Von dort erreichen uns ebenfalls verstärkt Automatisierungsanfragen.“

Umfangreiches Spezialwissen über Automatisierung unter Reinraumbedingungen

„Unsere Kernkompetenz liegt insbesondere in der Gesamtintegration der Automatisierungssysteme
in eine Halbleiterfabrik sowie in unserem Spezialwissen um Reinraumbedingungen und SEMI-Standards“, sagt Giesen. „Beim Transport der hochwertigen Wafer – den Siliziumscheiben, auf denen Mikrochips hergestellt werden – geht es in erster Linie um Präzision, Partikelfreiheit und 100 Prozent Sicherheit beim Handling. Dies beherrschen wir aufgrund unserer mittlerweile 30-jährigen Erfahrung nahezu perfekt. Unsere Kunden wissen dieses Know-how sehr zu schätzen. Gleichzeitig beobachten wir mit Interesse die Entwicklungen in anderen Branchen, die ähnlich hohe Anforderungen an Präzision und Reinheit haben. Dabei haben wir insbesondere die Medizintechnik und die pharmazeutische Industrie im Blick.“

Inbetriebnehmer am Roboter

Mehrfach ausgezeichnet für Innovationen

Fabmatics gehört zu den wachstumsstärksten Mittelständlern Deutschlands.Dafür wurde die Firma auch in jüngster Zeit mehrfach ausgezeichnet. So belegte Fabmatics im Handelsblatt Ranking „TOP 100 des Mittelstands 2020“ Rang 35. Und auf Platz 91 schaffte es das Unternehmen in der Studie „Innovations-Champions 2020 – Exklusives Ranking der innovativsten Mittelständler“ der WirtschaftsWoche.

2019 konnte sich Fabmatics beim „Sächsischen Innovationspreis“ mit dem frei navigierenden, mobilen Roboter SCOUT, der durch seinen modularen Aufbau sowohl eine Skalierung in Größe und Form als auch der Handhabungseinheit erlaubt, den 2. Platz sichern.

Foto zweiter Platz mit Roland Giesen, Kathrin Kammer und Martin Däumler

Roland Giesen, Kathrin Kammer und Martin Däumler haben den mobilen Roboter SCOUT erfolgreich beim futureSAX-Wettbewerb 2019 präsentiert.

Seine Innovationsstärke will das Unternehmen auch zukünftig unter Beweis stellen. „In den letzten Jahren haben wir unsere Software-Kompetenz stark ausgebaut “, erläutert Geschäftsführer Dr. Roland Giesen. „Wir sehen in diesem Bereich viel Potential für die Zukunft. So schaffen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz vollkommen neue Möglichkeiten, Mehrwert für unsere Kunden zu generieren. Über ihre zukünftigen firmeninternen 5G Datennetze können sie große Mengen an Daten erfassen und auswerten. Unsere Produkte sind daher schon heute 5G ready, und in F&E beschäftigen wir uns bereits mit dem nächsten Standard 6G.“

Neue Produkte für Halbleiter-Fabriken

Im Jubiläumsjahr präsentiert Fabmatics neue Produkte. Dazu gehört das Lagersystem CubeStocker, ein bodengestütztes System zur Lagerung einer großen Anzahl offener 200-Millimeter-Carrier in Reinraumklasse 1 (ISO3). Herzstück der Anlage ist ein Roboterportal, bestehend aus zwei parallel angesteuerten Linearachsen und einem Sechs-Achs-Roboter. Neu im Portfolio ist zudem das Test Wafer Center (TWC) zur Automatisierung des Test Wafer Handlings inkl. Zusammenstellen individueller Waferlose, Zwischenlagerung, Umsortierung und Verifizierung von Wafern.

Cube Stocker

Neues Produkt: Der CubeStocker mit WaferCassette im Vordergrund

Auch bestehende Produkte wurden weiterentwickelt und mit neuester Technologie ausgestattet. So können sich die Kunden über eine neue Generation der mobilen Roboter-Linie HERO Fab sowie der schienengebundenen Variante HERO Rail freuen. Auf den Markt kommt weiterhin eine neue Generation der nachrüstbaren Purge-Lagersysteme für 300-Millimeter-Fabriken. Die Purge-Systeme sorgen dafür, dass Waferbehälter bei der Zwischenlagerung stets mit Stickstoff gespült werden. Dies schützt zuverlässig vor unerwünschten chemischen Reaktionen auf den empfindlichen Waferoberflächen.

Neue Generation des mobilen Roboters HERO FAB

Erfolgsgeschichte fortschreiben

„Fabmatics hat sich sehr positiv entwickelt“, freut sich Dr. Steffen Pollack. Er gründete am 6. Mai 1991 gemeinsam mit Manfred Jähnert und Lothar Andritzke die HAP Handhabungs-, Automatisierungs- und Präzisionstechnik GmbH Dresden. Die Gründerväter gehören noch immer zu den Gesellschaftern genauso wie die Süd Beteiligungen GmbH, die die HAP bereits 2014 aktiv bei einer Altersnachfolgelösung betreut hatte.

Die Fabmatics GmbH entstand 2016 aus dem Zusammenschluss der HAP GmbH und der Roth & Rau – Ortner GmbH. Die Produkte der beiden Unternehmen ergänzten sich nahezu ideal, und auch die beiden Teams sind inzwischen zusammengewachsen.

Unterstützt wurde dies durch den Umzug der gesamten Belegschaft an einen neuen Standort: Das Firmengebäude von Fabmatics befindet sich seit Dezember 2016 im Dresdner Norden, im Industriepark MicroPolis, in unmittelbarer Nähe des Flughafens. Dort stehen 3.800 m2 Büro- und Produktionsfläche zur Verfügung, ein 500 m2 großer Reinraum inklusive.

Fabmatics schafft weitere Arbeitsplätze für hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte

„Insgesamt befindet sich Fabmatics auf einem sehr soliden Wachstumskurs“, resümiert Dr. Andreas Purath. „Und deshalb haben wir auch viele Aufgaben für neue Mitarbeiter*innen. Wir sind stets auf der Suche nach qualifiziertem Personal; in den letzten fünf Jahren haben wir etwa 40 Fach- und Führungskräfte neu eingestellt.“

Mit den fortschreitenden Corona-Impfungen und einem voraussichtlich entspannteren Infektionsgeschehen in der zweiten Jahreshälfte hofft das Unternehmen darauf, den 30. Geburtstag gemeinsam mit Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern im September feiern zu können. Reservieren Sie sich den 30. September 2021 gern schon in Ihrem Kalender!

Über Fabmatics:

Die Fabmatics GmbH mit Hauptsitz in Dresden ist ein erfahrener Spezialist für die Automatisierung von Materialflüssen und Handlingprozessen in Halbleiterfabriken, Halbleiterprozessanlagen und anderen hochtechnisierten Produktionsumgebungen. 1991 gegründet, realisiert das Unternehmen seit 30 Jahren erfolgreich kundenspezifische Automatisierungsprojekte in der Halbleiterindustrie. Daraus resultiert eine starke Marktposition vor allem bei der Modernisierung von 200-Millimeter-Halbleiterfabriken weltweit.

Fabmatics verfügt über die einzigartige Kompetenz, umfassende Lösungen im Bereich der Materialflussautomatisierung für den Einsatz unter Reinraumbedingungen aus einer Hand anzubieten. Das Leistungsspektrum umfasst ein modular gestaltetes Produktsortiment aus Hard- und Software zur Automatisierung von Handling-, Transport- und Lagerprozessen sowie Lösungen zur Produktidentifikation und -lokalisierung. Systeme wie mobile Roboter, Roboterzellen, Lagerspeicher unter der Reinraumdecke, RFID Komponenten und vieles mehr sorgen für einen effizienteren, schnelleren und sicheren Produktionsablauf in einer Halbleiterfabrik.

Die Fabmatics GmbH, inklusive ihrer Tochtergesellschaft Fabmatics USA Inc. in Sandy (Utah), ist weltweit tätig und beschäftigt derzeit rund 200 Mitarbeiter. Die Fabmatics GmbH ist Mitglied im weltweiten Branchenverband SEMI, im Hochtechnologie-Netzwerk Silicon Saxony e.V. und im AND Automation Network Dresden. www.fabmatics.com


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Für Presse-Rückfragen:

Fabmatics GmbH, Kathrin Kammer, Head of Marketing, Telefon: +49 351 65237-230, E-Mail

WeichertMehner GmbH, Robert Weichert, Telefon: +49 351 50140200, E-Mail

 

Impressionen aus 30 Jahren Automatisierung