{"id":808,"date":"2014-10-06T15:39:35","date_gmt":"2014-10-06T13:39:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fabmatics.com\/de\/?p=808"},"modified":"2020-02-03T15:04:40","modified_gmt":"2020-02-03T14:04:40","slug":"nachwuchs-bei-transportroboter-familie-scout","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fabmatics.com\/de\/presse\/nachwuchs-bei-transportroboter-familie-scout\/","title":{"rendered":"Nachwuchs bei Transportroboter-Familie \u201eSCOUT\u201c"},"content":{"rendered":"<div>\n<div>\n<div id=\"gallery\"><strong>Stuttgart\/Dresden, 06. Oktober 2014.<\/strong> Selbstnavigierender Handling-Roboter f&uuml;r Chipfertiger. Die Roth &amp; Rau &ndash; Ortner GmbH aus Dresden zeigt vom 6. bis 9. Oktober 2014 auf der Fachmesse Motek in Stuttgart das neue Modell SCOUT triax ihres mobilen und frei navigierenden Reinraum-Robotersystems SCOUT. Die <a title=\"33. Motek Messe\" href=\"http:\/\/www.motek-messe.de\/motek\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Motek<\/a> &ndash; Internationale Fachmesse f&uuml;r Produktions- und Montageautomatisierung geh&ouml;rt zu den weltweit bedeutendsten Branchentreffen im Bereich der Automation. Die Roth &amp; Rau &ndash; Ortner GmbH pr&auml;sentiert dort eine neue Variante des Roboters SCOUT, die das Unternehmen als L&ouml;sung f&uuml;r konkrete Anforderungen von Kunden entwickelt hat. &bdquo;Wir haben uns mit dem SCOUT in der Kategorie &sbquo;Innovative Neuentwicklung eines Produkts oder einer Systeml&ouml;sung&rsquo; um den handling award 2014 beworben &ndash; und sind schon gespannt auf das Urteil der Jury&ldquo;, sagt Heinz Martin Esser, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Roth &amp; Rau &ndash; Ortner GmbH.<\/div>\n<p>SCOUT &uuml;bernimmt den flexiblen automatisierten Materialtransport in Halbleiterfabriken und anderen hochreinen Produktionsumgebungen. Er kann Objekte nicht nur bef&ouml;rdern, sondern diese auch selbst&auml;ndig abholen und abstellen. &bdquo;SCOUT ist ein aktives System, das Operatoren neben Transportaufgaben auch das Materialhandling abnimmt&ldquo;, erl&auml;utert Dr. Karli Hantzschmann, Bereichsleiter &bdquo;Automation&ldquo; der Roth &amp; Rau &ndash; Ortner GmbH. &bdquo;So k&ouml;nnen sich die Mitarbeiter voll auf die Fertigung konzentrieren. Die Effizienz der Fab wird deutlich verbessert und somit werden die Kosten in der Produktion erheblich gesenkt.&ldquo;<\/p>\n<h3>SCOUT triax &ndash; Spezialist f&uuml;r autonomes Handling<\/h3>\n<p>Der SCOUT triax verf&uuml;gt &uuml;ber einen Aufbau mit einem 3-Achs-System, das Bewegungen in drei Richtungen erm&ouml;glicht. Er ist besonders f&uuml;r das autonome Handling in unterschiedlichen Greifh&ouml;hen bis zu 1,70 m geeignet. Auf der Motek ist der Roboter in einer Applikation f&uuml;r die Halbleiterindustrie zu sehen. Auf dem Messestand wird der automatisierte Transport von Fotomasken, sogenannten Reticles, demonstriert. Der SCOUT triax greift die Transportbeh&auml;lter, die Reticle Pods, vom Loadport des Reticle Stockers, bringt sie zum Scanner und platziert sie dort exakt auf dem daf&uuml;r vorgesehenen Platz. &bdquo;Mit zunehmender Diversifizierung der Produkte in den Fabriken steigt das Potential zur Kosteneinsparung durch Automatisierung des Reticle-Handlings, weil die Fotomasken viel h&auml;ufiger an den Lithographieanlagen getauscht werden m&uuml;ssen.&ldquo;, &nbsp;sagt Hantzschmann.<\/p>\n<h3>Individuell erweiterbar<\/h3>\n<p>Der Reinraum-Roboter SCOUT ist in der Lage, Materialien und Produkte zwischen beliebigen Orten innerhalb der Fabrik zu bewegen, vielf&auml;ltige Nutzlasten zu handhaben oder auch Messungen durchzuf&uuml;hren. Sinnvoll eingesetzt werden kann SCOUT &uuml;berall dort, wo ein fest installiertes Transportsystem wie ein Schienen- oder Conveyorsystem nicht realisierbar oder zu aufwendig w&auml;re. &bdquo;Durch seine kompakte Gr&ouml;&szlig;e und die zuverl&auml;ssige Sensortechnik kann SCOUT sehr sicher auf engstem Raum mit Mensch und Maschine arbeiten&ldquo;, sagt Hantzschmann. Mit verschiedenen Aufbauten f&uuml;r den Transport und die Handhabung verschiedenster Nutzlasten kann SCOUT dem jeweiligen Einsatzzweck individuell angepasst werden.<\/p>\n<h3>Anpassung an Trends in der Halbleiterfertigung<\/h3>\n<p>So hat die Roth &amp; Rau &ndash; Ortner GmbH die SCOUT-Familie mittlerweile deutlich erweitert. Das Unternehmen hat den SCOUT active weiterentwickelt, der in seiner ersten Version auf der SEMICON Europa 2013 vorgestellt wurde. Die Dresdner Automatisierungsspezialisten haben den SCOUT active f&uuml;r den Einsatz in Halbleiterfabs optimiert. Er kann die Wafer-Kassetten nun auch um 90&deg; gekippt abstellen, um die Wafer f&uuml;r die Bearbeitung in eine waagerechte Position zu bringen.<\/p>\n<p>Der Roboter navigiert autonom und ben&ouml;tigt keinerlei F&uuml;hrungssysteme auf dem Boden oder an der Decke. &Uuml;ber WLAN und eine grafische Benutzeroberfl&auml;che k&ouml;nnen neue Transportauftr&auml;ge generiert und wichtige Statusinformationen wie der aktuelle Standort in der Fabrik angezeigt werden. SCOUT ist reinraumtauglich bis zur Klasse ISO 3 \/ US FED 1 und hat mit &uuml;ber 5.000 Kilometern Laufleistung im Reinraum seine Zuverl&auml;ssigkeit bewiesen.<\/p>\n<p>Die ersten SCOUT triax- und SCOUT active-Roboter sind bereits verkauft.<\/p>\n<h3>Roboter auch in anderen Branchen einsetzbar<\/h3>\n<h3>Auf Kundenwunsch hin entstanden ist die Variante SCOUT substrate. Sie wurde entwickelt, um sehr gro&szlig;e Glassubstrate mit einer Fl&auml;che von bis zu 70 mal 70 Zentimetern sicher in einer hochreinen Produktionsumgebung zu bewegen. Dieses Substrat ist sehr empfindlich; es darf nur an den Au&szlig;enkanten ber&uuml;hrt werden. Der SCOUT wird hier durch andere Roboter beladen und entladen. &bdquo;Dieses Beispiel macht deutlich, dass sich der SCOUT an sehr unterschiedliche Anforderungen anpassen l&auml;sst&ldquo;, unterstreicht Hantzschmann. &bdquo;Kundenindividuelle L&ouml;sungen sind daher f&uuml;r jeden Einzelfall m&ouml;glich.&ldquo;<\/h3>\n<h3>Die Entwicklung geht weiter<\/h3>\n<p>Die Automatisierungsspezialisten aus Dresden arbeiten derzeit am SCOUT roro. Er hat sein Vorbild in der Schifffahrt: Die Gegenst&auml;nde, die bewegt werden sollen, werden automatisch auf den SCOUT gerollt, von &bdquo;Bahnhof&ldquo; zu &bdquo;Bahnhof&ldquo; transportiert und dort automatisch wieder entladen. &bdquo;Das ist eine g&uuml;nstige M&ouml;glichkeit, Transportprozesse in vielen Branchen zu automatisieren&ldquo;, betont Hantzschmann.<\/p>\n<p>SCOUT ist ein integraler Bestandteil des &bdquo;Missing Link&ldquo;-Konzepts von Roth &amp; Rau &ndash; Ortner, das ma&szlig;geschneiderte Automatisierungsl&ouml;sungen f&uuml;r bestehende Halbleiterfabriken und andere reinraumnahe Produktionen bietet. Das Angebot richtet sich vor allem an Fertigungsst&auml;tten mit teilautomatisierter Produktion: In &auml;lteren Fabriken erfolgt das Materialhandling zwischen den Fertigungsschritten h&auml;ufig noch manuell. &bdquo;Das bindet wertvolle Arbeitskr&auml;fte, verursacht einen hohen Zeitaufwand und signifikante Kosten und ist obendrein anf&auml;llig f&uuml;r Fehler&ldquo;, erkl&auml;rt Hantzschmann. &bdquo;Ortner hat f&uuml;r solche Fertigungslinien Technik ,ma&szlig;geschneidert&lsquo;, die den Transport und die Handhabung des Materials &uuml;bernimmt und damit Fabriken wettbewerbsf&auml;higer macht.&ldquo;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stuttgart\/Dresden, 06. Oktober 2014. Selbstnavigierender Handling-Roboter f&uuml;r Chipfertiger. Die Roth &amp; Rau &ndash; Ortner GmbH aus Dresden zeigt vom 6. bis 9. Oktober 2014 auf der Fachmesse Motek in Stuttgart das neue Modell SCOUT triax ihres mobilen und frei navigierenden Reinraum-Robotersystems SCOUT. 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