RFID ist der Missing Link

Mit dieser kostengünstigen Alternative der nachträglichen Ausrüstung von Wafercarriern mit RFID-Tags werden auch ältere Halbleiterfabriken in die Lage versetzt, ihre Produkte automatisch und sicher zu identifizieren.Die Herausforderung dieser Nachrüstung liegt besonders im nachträglichen Anbringen der Transponder am Carrier. Mit dem von Fabmatics entwickelten Verfahren werden die RFID Tags mittels Ultraschall an die Carrier angeschweißt. Der Transponder wird hermetisch abgeschlossen in einer Transponderhalterung an den Carrier angebracht. Er entspricht dann exakt der vom Lieferanten angebotenen Bauform. Das heißt, es werden keine geometrischen Veränderungen am Carrier vorgenommen. Die Schweißnaht wird so ausgeführt, dass weder Oberflächenveränderungen noch mechanische Veränderungen entstehen. Bei Alternativen wie Klebern oder Anbringung mittels Clip würden Aufgasungen oder Reibungen entstehen, welche wiederum zu Kontamination und Partikelbildung führen würden und Produktionsausfall zur Folge hätten.Mit der RFID Nachrüstung können Abläufe effizienter gestaltet werden. Aber nicht nur das: RFID ist eine Grundvoraussetzung für die weitreichendere Automatisierung von Produktions- und Logistikprozessen.